Der klassische Aufstiegsweg für Fachkraft für Gastronomie führt über „Zertifikat HACCP-Beauftragte/r / Hygienemanagement“ und „Fachwirt/-in im Gastgewerbe“ bis hin zu „Geprüfte/r Restaurantmeister/-in“. Die dazu hinterlegten Gehaltswerte reichen von etwa 25.000 € bis 50.000 € jährlich; daraus folgt kein individueller Anspruch. Insgesamt stehen 6 Möglichkeiten zur Auswahl. Bei 5 ist ein möglicher Förderweg hinterlegt.
Zu jeder Option findest du Dauer, Kosten, mögliche Förderung, Voraussetzungen und Gehaltsaussichten.
Angestelltengehälter und selbstständige Einkünfte sind nicht direkt vergleichbar. Die Werte für Selbstständigkeit sind weder Umsatz- noch Gewinnprognosen und können wegen Auslastung, Kosten, Rechtsform und Anlaufphase deutlich unter- oder oberhalb der Spanne liegen. Dafür ist ein eigener Business- und Liquiditätsplan nötig.
Voraussetzung: Zulassung nach der Regelung der zuständigen IHK; geforderter Ausbildungsabschluss und Berufspraxis können regional variieren
Kammergeregelte Aufstiegsfortbildung für kaufmännische Leitungsaufgaben in Gastronomie und Hotellerie. Im Fokus stehen Betriebswirtschaft, Personal, Marketing und Organisation. Inhalte und Zulassung beruhen auf der Regelung der jeweils zuständigen IHK und können deshalb regional variieren.
Voraussetzung: Zulassung nach § 3 RestMeistPrV; abhängig von Ausbildungsabschluss und einschlägiger Berufspraxis, zuständige IHK prüft
Bundesrechtlich geregelte IHK-Aufstiegsfortbildung für Service, Betriebsorganisation, Personalführung und Qualität im Gastgewerbe. Die genaue Zulassung richtet sich nach § 3 der Restaurantmeister-Prüfungsverordnung.
Voraussetzung: Berufserfahrung in der Gastronomie empfohlen
Kompaktqualifikation für die Umsetzung und Kontrolle gesetzlich vorgeschriebener Lebensmittelhygiene-Standards. In der Gastronomie und Systemgastronomie praktisch unverzichtbar. Schnell erlernbar und direkt einsatzbereit.
Studium Gastronomie- / Hotelmanagement (Bachelor)Studium
Voraussetzung: (Fach-)Abitur oder beruflich qualifiziert
Akademischer Weg mit Vertiefung in Betriebsführung, internationalem Food-Management und Hospitality. Bereitet auf Führungspositionen in großen Gastronomie- und Hotelketten vor. Häufig auch dual studierbar.
Voraussetzung: Für die Prüfung meist keine formale Zulassung; für die Ausbildertätigkeit zusätzliche persönliche und fachliche Eignung erforderlich
Mit der Ausbildereignungsprüfung (AdA, „Schein nach AEVO“) weist du berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse nach. Für die tatsächliche Ausbildertätigkeit müssen zusätzlich die persönliche und fachliche Eignung sowie die Eignung der Ausbildungsstätte vorliegen. Der Lehrgang ist kurz und in vielen Branchen ein klarer Pluspunkt.
⏱️ 1–3 Monate💶 ca. 1.500–5.000 €🎓 Gründungsförderung individuell prüfen; keine Förderzusage📈 Einkommensorientierung selbstständig: 25.000 – 55.000 €/Jahr
Voraussetzung: Berufserfahrung in der Gastronomie empfohlen
Gründungscoaching für den Aufbau eines eigenen Gastronomiebetriebs. Du erwirbst betriebswirtschaftliche Grundlagen, Standortwahl und Genehmigungsverfahren. Interessant ist das für Fachkräften der Gastronomie mit unternehmerischem Interesse.
Häufige Fragen
Was kostet eine Weiterbildung als Fachkraft für Gastronomie?
Die Kosten hängen von der Weiterbildung ab und liegen ungefähr zwischen 700 € und 14.000 €. Je nach Weiterbildung und persönlicher Situation können Förderprogramme infrage kommen. Eine Förderung muss vor Beginn individuell geprüft und bewilligt werden.
Welche Förderung gibt es für Weiterbildungen als Fachkraft für Gastronomie?
Für bestimmte anerkannte Aufstiegsfortbildungen kann Aufstiegs-BAföG infrage kommen. Ein Bildungsgutschein ist nur nach individueller Prüfung möglich; auch Maßnahme und Anbieter müssen zugelassen sein. Für ein Studium können je nach Situation BAföG, Stipendien oder ein Arbeitgeberzuschuss infrage kommen. Die Hinweise sind keine Bewilligungszusage.
Wie viel verdient man als Fachkraft für Gastronomie – und mit Weiterbildung?
Das Einstiegsgehalt wird hier mit ungefähr 25.000 € brutto im Jahr eingeordnet. Für die erfassten möglichen Zielrollen reicht die Orientierung bis etwa 50.000 € pro Jahr. Region, Erfahrung, Branche, Tarifbindung und Verantwortung können das tatsächliche Gehalt stark verändern.
Welche Weiterbildung passt zu Fachkraft für Gastronomie?
Ein typischer Aufstiegsweg führt über: Zertifikat HACCP-Beauftragte/r / Hygienemanagement → Fachwirt/-in im Gastgewerbe → Geprüfte/r Restaurantmeister/-in.
Datenbasis: Abschlüsse und Berufswege: BIBB, BERUFENET und zuständige Kammern. Förderung: offizielle Informationen zum Aufstiegs-BAföG und der Bundesagentur für Arbeit. Gehalt: gerundete Orientierungswerte aus amtlicher Entgeltstatistik und öffentlich zugänglichen Gehaltsangaben. Dauer und Kosten: typische Angebotsspannen. DQR-Angaben bezeichnen das Kompetenzniveau, nicht die Gleichartigkeit eines akademischen Abschlusses. Stand: Juli 2026. Keine Förderzusage, Gehaltsgarantie oder Rechtsberatung.