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Weiterbildungen für Bergbautechnologe/-in

Du arbeitest als Bergbautechnologe/-in und fragst dich, wie es weitergehen kann? 6 Weiterbildungen bieten sich an: 1 Aufstiegsfortbildung, 4 Zertifikatskurse und 1 Studiengang. Der günstigste Einstieg beginnt bei etwa 500 € („Ausbilder-Eignung (AEVO)“). Als Gehaltsorientierung sind rund 31.000 € zum Einstieg und bis zu 60.000 € pro Jahr für die erfassten möglichen Zielrollen hinterlegt.

Zu jeder Option findest du Dauer, Kosten, mögliche Förderung, Voraussetzungen und Gehaltsaussichten.

💶 Einstiegsorientierung ca. 31.000 €/Jahr
📈 mögliche Zielrollen bis 60.000 €/Jahr
🎓 6 Weiterbildungen
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💶 Gehaltsorientierung für Bergbautechnologe/-in

StufeJahreswert
Einstieg (ohne Weiterbildung)ca. 31.000 €
1 Weiterbildung Gruben-, Bohr- und Arbeitssicherheit (anbieter- oder betriebsabhängig)
Gehaltsorientierung
34.000 – 43.000 €
2 Staatlich geprüfte/r Techniker/-in – Fachrichtung Bergbautechnik
Gehaltsorientierung
42.000 – 54.000 €
3 Studium Rohstoffingenieurwesen / Bergbau (Bachelor)
Gehaltsorientierung
46.000 – 60.000 €
Höchster Orientierungswert angestellter Zielrollenbis 60.000 €

Angestelltengehälter und selbstständige Einkünfte sind nicht direkt vergleichbar. Die Werte für Selbstständigkeit sind weder Umsatz- noch Gewinnprognosen und können wegen Auslastung, Kosten, Rechtsform und Anlaufphase deutlich unter- oder oberhalb der Spanne liegen. Dafür ist ein eigener Business- und Liquiditätsplan nötig.

📈 Möglicher Gehalts-Weg

  1. Weiterbildung Gruben-, Bohr- und Arbeitssicherheit (anbieter- oder betriebsabhängig)
  2. Staatlich geprüfte/r Techniker/-in – Fachrichtung Bergbautechnik
  3. Studium Rohstoffingenieurwesen / Bergbau (Bachelor)

Alle Weiterbildungen im Detail

Staatlich geprüfte/r Techniker/-in – Fachrichtung BergbautechnikLandesrechtliche Fachschule

⏱️ meist 2 Jahre Vollzeit oder 3–4 Jahre Teilzeit💶 ca. 0–9.000 € je nach Schule🎓 Aufstiegs-BAföG möglicherweise anwendbar; Förderfähigkeit prüfen📈 Zielrollen: 42.000 – 54.000 €/Jahr

Voraussetzung: Einschlägiger Ausbildungsabschluss und Berufspraxis nach der Fachschulordnung des Bundeslands; Fachrichtung und aktuelles Angebot sind regional begrenzt

Die landesrechtliche Fachschulweiterbildung qualifiziert für technische Spezial- und Führungsaufgaben in Abbau, Aufbereitung und Betriebsorganisation. Fachrichtung, Abschlusszusatz und aktuelles Schulangebot unterscheiden sich nach Bundesland und sind regional begrenzt.

Weiterbildung Gruben-, Bohr- und Arbeitssicherheit (anbieter- oder betriebsabhängig)Fachfortbildung

⏱️ mehrtägig bis 4 Monate💶 ca. 800–2.500 €🎓 Bildungsgutschein eventuell möglich; individuelle Bewilligung erforderlich📈 Zielrollen: 34.000 – 43.000 €/Jahr

Voraussetzung: Bergbau- oder Bohrpraxis empfohlen; Kurs muss zum Betrieb, Landesbergamt, Tätigkeitsumfang und betrieblichen Sicherheitskonzept passen

Die Qualifizierung muss zum konkreten Einsatz, Bergrecht, Betrieb und Verantwortungsumfang passen. Ein allgemeines Anbieterzertifikat ersetzt keine gesetzlich oder betrieblich vorgeschriebene Bestellung, Fachkunde oder Unterweisung.

Studium Rohstoffingenieurwesen / Bergbau (Bachelor)Studium

⏱️ 3,5–4,5 Jahre💶 ca. 6.000–14.000 €🎓 DQR-Niveau 6🎓 Finanzierung individuell prüfen (z. B. BAföG, Stipendium, Arbeitgeber)📈 Zielrollen: 46.000 – 60.000 €/Jahr

Voraussetzung: (Fach-)Abitur oder beruflich qualifiziert

Akademischer Weg in Richtung Rohstoffgewinnung, Bergbauplanung und Ressourcenmanagement. Einsteigen kannst du mit technischer Ausbildung oder Hochschulreife. Das eröffnet dir Wege in Bergbauunternehmen, Ingenieurbüros und internationalen Rohstoffkonzernen.

Befähigungsschein nach § 20 SprengG für verantwortliche SprengarbeitenBehördlicher Befähigungsschein

⏱️ mehrere Monate einschließlich Fachkundelehrgang und Behördenverfahren💶 ca. 1.500–4.000 €🎓 Bildungsgutschein eventuell möglich; individuelle Bewilligung erforderlich📈 Zielrollen: 37.000 – 47.000 €/Jahr

Voraussetzung: Zuverlässigkeit, persönliche Eignung, Fachkunde, vorgeschriebene Praxis und behördliches Verfahren nach SprengG und 1. SprengV; der Schein wird in der Regel auf fünf Jahre befristet

Der behördliche Befähigungsschein gilt nur für die darin festgelegten verantwortlichen Tätigkeiten. Er setzt Zuverlässigkeit, persönliche Eignung, Fachkunde, Praxis und das Behördenverfahren voraus und wird in der Regel auf fünf Jahre befristet.

Ausbilder-Eignung (AEVO)Zertifikat

⏱️ 3–8 Wochen💶 ca. 300–700 €🎓 Bildungsgutschein eventuell möglich; individuelle Bewilligung erforderlich📈 Zielrollen: 33.000 – 37.000 €/Jahr

Voraussetzung: Für die Prüfung meist keine formale Zulassung; für die Ausbildertätigkeit zusätzliche persönliche und fachliche Eignung erforderlich

Mit der Ausbildereignungsprüfung (AdA, „Schein nach AEVO“) weist du berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse nach. Für die tatsächliche Ausbildertätigkeit müssen zusätzlich die persönliche und fachliche Eignung sowie die Eignung der Ausbildungsstätte vorliegen. Der Lehrgang ist kurz und in vielen Branchen ein klarer Pluspunkt.

Weiterbildung digitale Bergbau- und Bohrtechnik (anbieterabhängig)Anbieterzertifikat

⏱️ 2–6 Monate berufsbegleitend💶 ca. 1.200–3.500 €🎓 Bildungsgutschein eventuell möglich; individuelle Bewilligung erforderlich📈 Zielrollen: 35.000 – 45.000 €/Jahr

Voraussetzung: Bergbau- oder Bohrpraxis und technische Grundkenntnisse; Systeme, Praxisprojekt und Einsatzbezug beim Anbieter prüfen

Die Anbieterfortbildung vertieft Messdaten, Automatisierung, vorausschauende Instandhaltung und digitale Dokumentation. Entscheidend sind der Bezug zur Fachrichtung Tiefbau oder Tiefbohrung, reale Systemarbeit und ein betriebliches Praxisprojekt.

Häufige Fragen

Was kostet eine Weiterbildung als Bergbautechnologe/-in?

Die Kosten hängen von der Weiterbildung ab und liegen ungefähr zwischen 700 € und 14.000 €. Je nach Weiterbildung und persönlicher Situation können Förderprogramme infrage kommen. Eine Förderung muss vor Beginn individuell geprüft und bewilligt werden.

Welche Förderung gibt es für Weiterbildungen als Bergbautechnologe/-in?

Für bestimmte anerkannte Aufstiegsfortbildungen kann Aufstiegs-BAföG infrage kommen. Ein Bildungsgutschein ist nur nach individueller Prüfung möglich; auch Maßnahme und Anbieter müssen zugelassen sein. Für ein Studium können je nach Situation BAföG, Stipendien oder ein Arbeitgeberzuschuss infrage kommen. Die Hinweise sind keine Bewilligungszusage.

Wie viel verdient man als Bergbautechnologe/-in – und mit Weiterbildung?

Das Einstiegsgehalt wird hier mit ungefähr 31.000 € brutto im Jahr eingeordnet. Für die erfassten möglichen Zielrollen reicht die Orientierung bis etwa 60.000 € pro Jahr. Region, Erfahrung, Branche, Tarifbindung und Verantwortung können das tatsächliche Gehalt stark verändern.

Welche Weiterbildung passt zu Bergbautechnologe/-in?

Ein typischer Aufstiegsweg führt über: Weiterbildung Gruben-, Bohr- und Arbeitssicherheit (anbieter- oder betriebsabhängig) → Staatlich geprüfte/r Techniker/-in – Fachrichtung Bergbautechnik → Studium Rohstoffingenieurwesen / Bergbau (Bachelor).

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Verwandte Berufe

Berufe mit ähnlichen Weiterbildungsmöglichkeiten:

Datenbasis: Abschlüsse und Berufswege: BIBB, BERUFENET und zuständige Kammern. Förderung: offizielle Informationen zum Aufstiegs-BAföG und der Bundesagentur für Arbeit. Gehalt: gerundete Orientierungswerte aus amtlicher Entgeltstatistik und öffentlich zugänglichen Gehaltsangaben. Dauer und Kosten: typische Angebotsspannen. DQR-Angaben bezeichnen das Kompetenzniveau, nicht die Gleichartigkeit eines akademischen Abschlusses. Stand: Juli 2026. Keine Förderzusage, Gehaltsgarantie oder Rechtsberatung.